Fragen & Antworten – die Fakten

1. Wer sind eigentlich die Betreiber?

Bauwerber Sigurd Kleon stammt aus Vent und lebt mit seiner Familie seit 1998 in Oetz. Zwei seiner Söhne sind ausgebildete Köche, die Tochter macht eine Lehre zur Konditorin. Die Familie plant, den Berghof als gemeinsamen Familienbetrieb zu führen.

2. Ist der Betrieb nicht viel zu groß?

Geplant ist ein Hotel mit 150 Betten, Gastronomiebereich und einem Reitstall. Die für Oetz festgelegte Bettenobergrenze wird eingehalten. Zum Vergleich: Vier bestehende 4-Sterne-Häuser in Oetz haben eine ähnliche Größe.

3. Wieso baut man ausgerechnet am Schrofen ein Hotel?

Am vorgesehenen Standort bestand bis Anfang der 2000er-Jahre ein Hotel mit 90 Betten. Ein Großteil der Fläche ist bereits touristisch bzw. als Bauland gewidmet – eine Grundvoraussetzung, damit das Projekt überhaupt geprüft werden kann.

4. Wer schließt aus, dass das Freizeitwohnsitze werden?

Ein Raumordnungsvertrag stellt sicher, dass die Fläche auch tatsächlich als Hotel genutzt wird. Freizeitwohnsitze sind damit garantiert ausgeschlossen.

5.  Wurde dieses Projekt ordentlich durchdacht?

Die ersten Projektpläne stammen aus dem Jahr 2018. Das Land Tirol hat 2021 eine erste fachliche Beurteilung vorgenommen. In den folgenden Jahren wurden die Pläne mehrfach überarbeitet – in Abstimmung mit Raumplanern, Gutachtern und Behörden. Wünsche von Anrainer:innen, insbesondere zur Verkleinerung und besseren Verkehrsanbindung, wurden berücksichtigt.

6. Ist das alles richtig geprüft worden?

Positive Stellungnahmen liegen u.a. von der Lawinen- und Wildbachverbauung, dem Baubezirksamt Imst, der Landesgeologie und dem Umweltreferat vor. Auch die zuständige Raumordnungsjuristin des Landes war von Anfang an eingebunden. Ohne diese Zustimmungen kann kein Widmungsverfahren weitergeführt werden.

7. Wird während der Bauarbeiten die Straße nach Kühtai gesperrt?

Nein, es kommt zu keiner Totalsperre. Die Durchfahrt ist während der Bauzeit immer möglich.

8. Ist die Wasserversorgung am Schrofen durch dieses Projekt gefährdet?

Ganz unabhängig vom Projekt Berghof muss die Wasserversorgung am Schrofen verbessert werden. Das verursacht hohe Kosten. Sollte der Berghof realisiert werden, könnten Einnahmen daraus die Sanierungskosten um bis zu 750.000 Euro reduzieren. Ohne dieses Projekt müsste die Gemeinde diese Kosten allein tragen.

9. Was hat Oetz überhaupt davon?

✔ Mehr Arbeitsplätze

  • Ganzjahresstellen in Service, Küche, Technik, Reittraining
  • Attraktive Perspektiven für Fachkräfte

✔ Mehr Einnahmen und Kostenentlastung für die Gemeinde

  • Kommunalsteuern stärken das Gemeindebudget
  • Mitfinanzierung der ohnehin nötigen Wasserversorgungs-Entwicklung am Schrofen möglich

✔ Mehr Vielfalt für Gäste & Einheimische

  • Neue Gästegruppen beleben Ort und Betriebe wie die Bergbahnen
  • Ortstaxe und Tourismusbeitrag fließen in unsere gemeinsame Infrastruktur

Der Ortsausschuss Oetz von Ötztal Tourismus sagt:
Ja zum Berghof. Ja zu Qualität. Ja zur Zukunft.

👉 Entscheiden mit Verstand, nicht aus dem Bauch

Am 24. August: Stimme abgeben.

  • Für Vertrauen in rechtsstaatliche Verfahren
  • Für mutige Gestaltung statt lähmender Blockade
  • Für ein handlungsfähiges Oetz